Eigene Werke

Der liebe Gott Allahu akbar
Abschied von den Göttern

Das Produkt wird von der Plattform Neobooks vertrieben und von mehreren Händlern angeboten.
https://www.neobooks.com/suche?searchTerm=tullio+a...
ISBN: 978-3-7427-0730-7
Preis € 3,99

Stellen wir uns vor, Ödipus’ Schicksal - er wird seinen Vater töten und seine Mutter heiraten - ist gar nicht von Apollon verhängt und von der Pythia in Delphi in dessen Auftrag verkündet worden. Stellen wir uns vor, Sisyphos ist gar nicht von Zeus dazu verdammt worden, einen großen Felsen immer wieder den Berg hinauf zu hieven, wissend, dass der Stein anschließend den Berg hinunter rollen wird. Keine Frage: Das können wir uns moderne Menschen sehr gut vorstellen, denn bekanntlich haben Apollon und Zeus nie existiert und keiner von uns glaubt an Zeus und Apollon oder andere griechische Götter. Ödipus und Sisyphos müssen also selbst mit ihrem harten Schicksal zurechtkommen.
‚Ödipus’ und ‚Sisyphos’: Auch sie haben historisch nie existiert. Aber als literarische Gestalten sind sie Sinnbilder für menschliche Schicksale. Ödipus ohne Apollon und Sisyphos ohne Zeus sind also Menschen, die ohne Gott mit ihrem Leben auskommen, ihr Schicksal bewältigen müssen.
Viele Menschen versuchen immer wieder, irgendeinen Gott als Beistand zu gewinnen und als Erklärung für die noch offenen Fragen zu finden. Ehrlicherweise müsste man auf Gott als Erklärung und Beistand verzichten, weil man letztlich nicht weiß, wer Gott ist und ob es ihn überhaupt gibt. Viele ziehen ihrerseits die Konsequenz, ohne die Gotteshypothese zu leben, ihren Alltag ohne seine Hilfe zu meistern.
So sind auch wir, wie Ödipus und Sisyphos, gott-los, ohne die liebevolle oder rächende Begleitung einer Gottes auf Erden.
Man kann feststellen: Je länger man sich mit dem Thema Gott befasst, desto fremder kommt einem Gott vor. Bei längerer Betrachtung muss man sich eingestehen, dass man Gott nicht kennt.
Und je länger wir ihn suchen, desto nebulöser wirkt er auf uns.
Götter kennen wir hingegen haufenweise. Es sind die unzähligen und unseligen Gottesbilder aus der eigenen Werkstatt der Menschheit, die von verschiedenen Kulturen und Religionen stammen. Auch wenn wir unmöglich alle Götter und Gottesbilder kennen können - die, die wir kennen, könnten genügen, um zu dem Schluss zu kommen, dass sie mit dem echten Gott, wenn es ihn gibt, eigentlich nichts zu tun haben.
Aussagen über Gott verraten die Interessenlage einzelner Menschen oder das Anliegen von Interessengemeinschaften eher als Eigenschaften eines uns unbekannten Gottes. Unterschiedliche Bedürfnisse erzeugen unterschiedliche Gottesvorstellungen und unterschiedliche religiöse Glaubensrichtungen.
Existiert Gott? Vielleicht. Wir werden es aber vermutlich nie erfahren. Deshalb plädiert das Buch für ein Leben ohne die Gotteshypothese: „Etsi deus non daretur“, schrieb Bonhoeffer. Leben unter einem Himmel ohne Götter ist gar nicht so schwer, es kann sogar eine große Erleichterung sein.

Der Abschied vom Patmos Verlag Ende 2007 verschaffte mir neue Freiräume. Die Beschäftigung mit Saint-Exupéry verlangte von mir nicht mehr den vollen Einsatz und eröffnete mir neue Perspektiven. Die Werke von Saint-Exupéry wurden mein zweiter thematischer Schwerpunkt.

Mein erster Schwerpunkt ist jedoch immer der gleiche geblieben: den wichtigen Fragen nach dem Sinn unseres Daseins nachgehen. Konkretisiert hat sich dieser in zwei Werken, die unserer Gottesbilder und unsere Bilder nach dem Jenseits thematisieren. Methodisch bin ich dabei weniger theologisch als religionsgeschichtlich und -philosophisch vorgegangen, was mir eher naheliegt als eine in sich gewandte sterile Theologik.

Seit Mitte 2015 werkle ich an meinen Themen und Schwerpunkten nur zu Hause. Das hält mich geistig aktiv und gibt mir die Möglichkeit, mich einzubilden, dass ich auch im Rentenalter Vernünftiges anstelle.





Antoine de Saint-Exupéry

Der Kleine Prinz
Aus dem Französischen von Tullio Aurelio
tullioaurelio
Neobooks https://www.neobooks.com/suche?searchTerm=tullio+a...
ISBN 978-3-7380-5532-0

Meine eigene Übersetzung ist am 15. Januar 2016 als Ebook im eigenen Imprint tullioaurelio erschienen.
Über die Eigenart dieser Übersetzung siehe auch die entsprechenden Seiten im Blog und die Seite "Die Ecke vom Kleinen Prinzen"

105 Seiten
als PFD im Blog dieser Website erhältlich: http://tullioaurelio.com/der-kleine-prinz-.-wochen...
dort das PDF anklicken

Für jede Woche wird ein längeres Zitat aus dem Kleinen Prinzen wiedergegeben und dazu wird eine Texterläuterung mitgeliefert. Die Zitate aus dem Kleinen Prinzen stammen aus meiner eigenen Übersetzung und die Erläuterungen sind auch von mir - siehe die betreffenden Seite auf dieser Website: "Meine Übersetzung des Kleinen Prinzen" im Blog und auf der Seite "Eigene Werke". Meine jahrzehntelange Beschäftigung mit dem Klassiker von Antoine de Saint-Exupéry lieferte mir die Basis für ein Verständnis des Kleinen Prinzen, die tiefer geht, als die Textoberfläche bei einer ersten Lektüre leisten kann. Ich hoffe, ich kann die Leser dieses Wochenkalenders daran teilnehmen lassen.




Die letzte Beichte von Maria Magdalena
Der Teufel erzählt von Jesus
tullioaurelio

EBook
€ 3,99
ISBN 978-3-7380-9932-4
Taschenbuch
€ 12,99
ISBN 978-3-7427-0239-5


Das Produkt ist seit dem 13. Januar 2017 im eigenen Imprint tullioaurelio als Ebook und seit April 2017 als Taschenbuch im Netz. Es wird von der Plattform Neobooks vertrieben und von mehreren Händlern angeboten.

https://www.neobooks.com/ebooks/tullio-aurelio-die...

Das Buch handelt von Gott, Jesus und dem Teufel. Aber auch von den Menschen, die sich mit ihnen drei abmühen, ohne es zu müssen. Existiert Gott, existiert der Teufel, ist Jesus von den Toten auferstanden?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich Maria von Magdala, die Jüngerin Jesu und angeblich erste Zeugin seiner Auferstehung nicht. Noch weniger tangieren diese Zweifel die Florentiner Karmelitin Maria Magdalena, die – wie dieses Buch unterstellt – sich einbildet die wiedergeborene Maria von Magdala und neue Freundin Jesu zu sein.

Der Teufel, Satan oder Luzifer, wie er auch heißen mag, muss die Aufgabe übernehmen, den Zweifel im Herzen vom Maria Magdalena zu säen. Und der Zweifel bringt Früchte: Gott bleibt eine Frage ohne Antwort und ob Jesus vom Tod auferstanden ist, ist auch unsicher geworden, denn er besucht Maria Magdalena in ihrer Klosterzelle in Florenz auch nicht mehr.
Die fiktionalen Elemente dieses Thema haben das Buchgenre fiction erzwungen, auch wenn dieses Buch als das dritte einer Trilogie des Autors bezeichnet werden kann. Es geht hier, wie auch in Gott, Götter und Idole und in Wir sterben und wissen nicht wohin, um die Frage, ob unsere Bilder von Gott und dem Jenseits einer von uns erwünschten Wirklichkeit entsprechen oder nicht. Der Zweifel bleibt. Echt teuflisch! Obwohl: Der Teufel könnte auch nur eine unserer Projektionen sein. Das meint auch Satan selbst. Er möchte auch nicht so sein, wie wir ihn gern hätten.



Gott, Götter & Idole
Und der Mensch schuf sie nach seinem Bild

Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
vergriffen
Jetzt als Ebook im eigenen Imprint tullioaurelio
Das Produkt wird von der Plattform Neobooks vertrieben und von mehreren Händlern angeboten.
https://www.neobooks.com/suche?searchTerm=tullio+a...

ISBN: 978-3-7380-7178-8
Preis € 3,99

In diesem Buch geht es um den Wahrheitsgehalt unserer Gottesbilder. Mehr noch: Es geht um die Frage, ob wir über 'Gott', wenn es ihn gibt, etwas anderes 'wissen', als das, was unsere Bilder sagen. Die Antwort ist eindeutig ein Nein. Und die Antwort heißt weiterhin: Wir stellen uns unsere Gottesbilder selbst her, warum auch immer. Und sie bringen uns nur Kenntnisse über uns selbst.

Unsere Bilder mit 'Gott' zu verwechseln ist eigentlich Idolatrie. Gläubige können nicht einsehen, dass Sie nur an selbst geschaffene Idole glauben. Schlimmer wird es, wenn Menschen sich vor den eigenen Gottesbilder anbetend verneigen. Ganz schlimm wird es, wenn Gläubige Ungläubige oder anders Glaubende dafür verachten, misshandeln oder gar töten.

"Ich weiß, dass ich nicht weiß." In diesem Buch rede ich über etwas, worüber ich eigentlich gar nichts weiß, auch wenn ich darübern trotzdem viel zu erzählen habe.

Aus dem Umschlagtext:
"Jedes Ding hat eine Bezeichnung, einen Namen, der den Anspruch erhebt, das Ding wesenhaft zum Ausdruck zu bringen. Mit Gott ist es indes schwierig, weil sich Gott nicht gerne fassen lässt, und gefährlich. Denn ein Name engt ein, und alle Wesen, die einen Eigennamen haben, weil sie darin gepresst werden, sind begrenzt und sterben aus.
Götter, die einen Namen haben, sind ausgestorben. Oder sie sind in den Mythen der Vergangenheit zu finden: tote Götter, die nur in der Phantasie der Menschen gelebt haben - wie Zeus, Hera, Aphrodite, Isis oder Thor. Wie nun steht es mit Jahwe? Überlebt er doch?"

Aus der Presse:
"Tullio Aurelio ist dem Gottesbild auf der Spur und erkennt, dass alles längst nicht fertig ist. Selten habe ich ein so spannendes theologisches Buch gelesen!" (buecherveraendernleben.de, Christian Döring)

Siehe auch die anderen Besprechungen in Amazon:
http://www.amazon.de/Gott-Götter-Idole-Mensch-sein...





Wir sterben und wissen nicht wohin
Bilder vom Jenseits

Gebundene Ausgabe 244 Seiten
vergriffen

Als EBOOK
im eigenen Imprint tullioaurelio

Das Produkt wird von der Plattform Neobooks vertrieben und von mehreren Händlern angeboten.
https://www.neobooks.com/suche?searchTerm=tullio+a...

ISBN: 978-3-7380-7179-5
Preis €3,99

Wohin gehen wir, wenn wir tot sind? In den Himmel? Werden wir wiedergeboren werden? Oder ist mit dem Tod alles aus? Diese Fragen stellen sich viele Menschen. Ich hatte zu ihnen keinen bloß theoretischen Zugang: Meine Biografie, gekennzeichnet durch die nahe Bedrohung meines eigenen Todes, legte sie mir nah und war der Anlass, mich auf die Reise durch verschiedene Ansätze aus der Philosophie, alten Mythen und den großen Religionen zu begeben.

Es ist eine spannende Spurensuche und Denkreise geworden, die Erstaunliches zutage fördert und zu neuen Einsichten verhilft, gleichzeitig uns in der Gewissheit lässt, dass das, was wir kennen, nur unsere Bilder, möglichereweise unsere Einbildungen sind.
»Befassen wir uns vor dem Tod mit der Zeit nach dem Tod.«

Siehe auch die Besprechungen in Amazon:
http://www.amazon.de/Wir-sterben-wissen-nicht-wohi...

Aus der Presse:
Vor meinem Vortrag in Mönchengladbach zu diesem Buch am 21. 6. 2015 erschien ein Artikel in der Lokalredaktion der Rheinischen Post:
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladba...
Daraufhin kamen mehr als 100 Menschen zum Vortrag.

Am 24, November hielt ich einen Vortrag in Amberg zum selben Thema. Eingeladen hatten die Evangelische und die Katholische Erwachsenenbildung. Die Hörer verfolgten länger als anderthalb Stunden gespannt zu. Hier ist der Bericht in der Amberger Presse:
http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/4812197-125-al...